Challenge Cup in Kamenz am 9. und 10.11.2019

Am Wochenende des 9. und 10. Novembers traten 15 unserer Judoka beim Challenge Cup in Kamenz an. Alle kämpften sich unerschrocken ins gute Mittelfeld und blieben dabei unverletzt. 

Mit viel Kampfgeist und Motivation erreichten Dean, Jonas und Arne den fünften Platz. Florian, Yara und Keane schnappten sich jeweils eine Bronzemedaille und Luis und Kai holten sich verdient den zweiten Platz. Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit dem Wochenende, denn jeder hat sein bestes gegeben und sich durch Gruppen mit teilweise bis zu 19 anderen Kindern durchgekämpft. Herzlichen Glückwunsch!

Nadia Metzkow

Eltern-Kind-Training am 06.11.2019

Wir hatten viel Spaß beim Eltern-Kind-Training und haben ein wirklich schönes Miteinander erlebt. Tessa konnte uns ganz stolz zeigen, was sie alles lernt und wie anstrengend das sein kann. Nicht nur zusehen, sondern selbst ausprobieren! Das hat uns vor Augen geführt, was schon die Kleinen im Judo Training leisten. Respekt. Auch der große Bruder musste zeigen, ob er mithalten kann. Es war spannend, sich selbst mal auszuprobieren und die Fall- und Haltetechniken gezeigt zu bekommen.

Dank an alle Trainer, die sich dafür Zeit genommen haben! Die Idee des Eltern-Kind-Trainings ist auf jeden Fall klasse! Denn für die kleinen Judoka ist es toll und wertvoll, wenn wir Eltern mit eintauchen in ihren Sportalltag und ihre Freude an diesem Sport einfach teilen können.

OEM 2019

Anfang des Jahres fand sich im Postverteiler der Abteilung Judo des SSV Heidenau e.V. eine Anfrage: Ob wir nicht, der Tradition folgend, wieder am Ober - Elbe - Marathon (OEM) für die Strecken 3,1 km und 5 km teilnehmen wollen. Die Enthusiasten unter uns haben sich sofort eingeschrieben. Einige wurden durch die Gruppendynamik mitgerissen und die letzten hartnäckigen Zögerer wurden mit judospezifischen Argumenten, wie Hebel und Würgen überzeugt. Nadia hat dann die Anmeldung übernommen und auch die Startnummern abgeholt, von denen sie manche noch persönlich zugestellt hat. 

Am nächsten Tag war es dann so weit. Anreise individuell, bevorzugt mit den Öffis. Das war gut, da konnte man sich gemeinsam noch mal Mut machen und Gedanken wie: „Worauf habe ich mich hier wieder eingelassen…“ verdrängen. Diese waren aber sofort wieder gegenwärtig, als wir unter der zugigen Waldschlösschen-Brücke mit kalten Fingern und vom frischen Morgenwind geröteten Nasen standen und auf den Start warteten. Dann endlich, nach der 5. oder 7. La Ola-Welle gab es das Startsignal und die bunte Meute der Läufer drängte sich durch den Startbereich, um elektronisch registriert zu werden. In unserer Gruppe übernahm Keane (11 Jahre) von Anfang an die Führung als Schrittmacher, und Robert hat ihn bis zum Ziel erfolgreich vor sich her gejagt. Die 5000 m haben wir als Gemeinschaft: Kinder, Frauen, Männer im Durchschnitt unter 30 min zurückgelegt. Das ist für Judokas, die doch eher einen festen Stand auf der Matte suchen und nicht so die ambitionierten Läufer sind, eine schon fast olympische Zeit. Die Gruppe über die „Sprintdistanz“ von 3,1 km – bestehend aus 2 Familien, einem Vater-Sohn-Gespann und Nadia – blieb durchschnittlich, wie erwartet, deutlich unter der 19-Minuten-Marke. Schnellster Läufer war hier Dean (AK Jungen 7/8). 

Nachdem wir das Ziel passiert hatten und mit Medaillen behangen wurden, waren doch alle stolz teilgenommen zu haben. Und nachdem das Ankomm-Getränk ausgetrunken und die Nudeln verspeist waren, gab es sogar schon wieder Überlegungen, im nächsten Jahr erneut teilzunehmen. Lassen wir uns überraschen, ob die Euphorie bis zum OEM 2020 anhält. Besonders zu erwähnen ist das Organisationsteam um Tanja, Robert und Nadia. Sie setzten sich als Betreuung vor dem Start, als Empfangskomitee im Ziel, bei der Urkundenverteilung, als Fotograf und als Ansprechpartner für alle Fragen und Sorgen rund um den Lauf ein. Dafür ein herzliches Dankeschön!

Sportkommentatorin Kitty  8-)

Unser 5. Heidenauer Randori am 14.04.2019

Am Sonntag, dem 14.04.2019 nahmen 141 Kinder aus neun Vereinen an unserem 5. Heidenauer Randori teil. 

Dabei kämpfte jedes Kind mindestens vier Mal über drei Minuten. Allerdings konnte man niemals verlieren, denn statt eines Kampfrichters, der nach einem geglückten Wurf den Kampf für Gewonnen erklärt, gab es verschiedene Bewerter die Punkte in vier Kategorien vergaben. Berücksichtigt wurden zum Beispiel Vielseitigkeit, Durchhaltevermögen, Effektivität und Respekt. Am Ende gab es also auch keine Platzierungen, lediglich die besten jeder Gruppe wurden mit ihrer Punktzahl hervorgehoben.

Es war wieder eine gelungene Veranstaltung, bei der sich die Kinder ausprobieren und die Eltern auch länger zusehen konnten. Jeder Judoka fuhr zufrieden und geschafft mit Urkunde und Gummibärchen nach Hause. Dank vieler fleißiger Helfer und motivierter Trainer war es ein rundes Randori. Vielen Dank!

Nadia Metzkow

Trainingslager Seifhennersdorf 23./24.03.2019

Mit insgesamt 13 Kindern fuhren wir am Samstagmorgen zum Budoverein nach Seifhennersdorf. Der dortige Vereinsvorsitzende Heiko Kother hatte uns kostenfrei eingeladen und übernahm gleichzeitig noch zwei Trainingseinheiten. Es folgte ein intensives Trainingswochenende. In verschiedenen Trainingsabschnitten wurde die Fallschule verbessert, Würfe geübt, japanische Traditionen kennengelernt und Selbstverteidigung geübt. Bei verschiedenen Teamspielen wurde die Teamfähigkeit und die Zusammengehörigkeit gestärkt. Damit das Spielziel erreicht werden konnte, mussten alle Kinder zusammenarbeiten. 

Unser Dank gilt besonders Herrn Heiko Kother und dem SSV, der die Busse gesponsert und aufgrund der spitzenmäßigen Trainingsmoral auch die Verpflegungskosten übernommen hat. Als Fazit zu diesem Wochenende kann man sagen, dass alle Kinder ihre Techniken verbessert haben, die Mannschaft zusammen gewachsen ist, wir viel Spaß hatten und einige Kinder ungewöhnliche Dinge, wie Aufwaschlappen kennen gelernt haben.

Julia